Display Ads werden häufig genutzt, um die Bekanntheit einer Marke zu steigern oder Nutzer*innen erneut anzusprechen, die bereits eine Website besucht haben. Auch wenn keine direkte Interaktion mit der Anzeige erfolgt, können Display Ads dazu beitragen, ein Unternehmen, eine Marke oder ein Produkt sichtbar zu machen.
Google bietet dafür unterschiedliche Möglichkeiten. Bei klassischen Displayanzeigen wird ein fertiges Creative in einer festen Größe erstellt. Responsive Displayanzeigen funktionieren dagegen mit verschiedenen Assets wie Bildern, Logos und Texten, die Google automatisch zu passenden Anzeigen kombiniert.
In diesem Artikel zeigen wir Dir, welche Google Display Ads Formate und Bannergrößen es gibt, welche Anforderungen für Responsive Displayanzeigen gelten und wann sich die verschiedenen Varianten eignen.
Inhaltsverzeichnis
Ein Großteil der Display Ads, die auf Websites geschaltet werden, werden durch Displaykampagnen bei Google Ads verwaltet. Google stellt dabei das Google Display Netzwerk (GDN) zur Verfügung. Dort sind über drei Millionen Websites, mehr als 650.000 Apps sowie Google-Produkte wie “YouTube” und “Gmail” enthalten. Werbetreibende können die Bildanzeigen dadurch auf verschiedenen Websites präsentieren und profitieren von einer sehr hohen Reichweite. Klicken Nutzer*innen auf die Displayanzeige, gelangen sie zur Website des Werbetreibenden. Die gezielte Ausrichtung spielt dabei eine wichtige Rolle. Es kann beispielsweise festgelegt werden, dass die Displayanzeigen nur bestimmten Zielgruppen, auf einzelnen Websites oder festgelegten YouTube-Kanälen gezeigt werden.
Hinweis: Google entwickelt die bisherigen Displaykampagnen 2026 weiter. Bestehende Displaykampagnen werden schrittweise zu Demand Gen migriert. Das Google Displaynetzwerk kann dabei weiterhin als Ausspielung genutzt werden.
Display Ads können in unterschiedlichen Größen präsentiert werden. Es gibt sie als statisches Bild, welches in einem festen Format erstellt wurde oder auch als Bild, welches sich an das Format des Werbeplatzes anpasst. Bei Google Ads lassen sie sich dabei in zwei Varianten unterteilen: benutzerdefiniert und responsiv.
Google Display Ads Formate: benutzerdefinierte Displayanzeigen
Bei benutzerdefinierten Display Ads handelt es sich um erstellte Bilder in einem festen Format. Diese werden in der Displaykampagne hochgeladen und stehen daraufhin zur Bewerbung zur Verfügung. Diese Bildanzeigen werden nur in diesem Format auf verschiedenen Websites präsentiert, die eine Werbefläche in diesem Format anbieten. Die Bilder können in verschiedenen Dateiformaten, wie JPG, PNG oder GIF, hochgeladen werden. HTML5-Anzeigen werden separat von Bildanzeigen behandelt und haben eigene technische Anforderungen. Bei den Display Ads Formaten für benutzerdefinierte Ads kannst Du folgende wählen:
Leaderboard
- Banner (468 x 60 px)
- Billboard (970 x 250 px)
- Large Leaderboard (970 x 90 px)
- Leaderboard (728 x 90 px)
- Panorama (980 x 120 px)
- Top Banner (930 x 180 px)
Mobil
- Mobile Banner (300 x 50 px / 320 x 50 px)
- Large Mobile Banner (320 x 100 px)
Quadratisch
- Small Square (200 x 200 px)
- Quadrat (250 x 250 px)
Rechteckig
- Inline Rectangle (300 x 250 px)
- Large Rectangle (336 x 280 px)
- Netboard (580 x 400 px)
- Triple Widescreen (250 x 360 px)
- Vertical Rectangle (240 x 400 px)
Skyscraper
- Halbseitig (300 x 600 px)
- Hochformat (300 x 1050 px)
- Skyscraper (120 x 600 px)
- Wide Skyscraper (160 x 600 px)
Eigenschaften von benutzerdefinierte Displayanzeigen
Der Inhalt der Display Ads kann dabei stark variieren. In den meisten Fällen enthält die Bildanzeige ein passendes Bild zur Dienstleistung oder zum Produkt, ein Unternehmenslogo, einen Call-to-Action (CTA), einen Werbeslogan und/oder eine sehr kurze Beschreibung der Dienstleistung oder des Produktes. Bilder haben die Eigenschaft, dass Menschen sie sehr schnell und intuitiv wahrnehmen. Daher sollte die Display Ad im besten Fall dafür sorgen, dass die Aufmerksamkeit auf das Bild geleitet wird und Emotionen bei den Betrachter*innen ausgelöst werden.
Google Ads Display Formate: responsive Displayanzeige
Responsive Display Ads (responsive Displayanzeigen) passen sich hingegen an unterschiedliche Werbeformate an. Sie können direkt bei Google Ads erstellt werden. Bei der Erstellung von responsiven Displayanzeigen können folgende Inhalte angegeben werden:
- ein Unternehmensname
- bis zu 5 Logos
- bis zu 5 Videos
- bis zu 5 Anzeigentitel
- ein langer Anzeigentitel
- bis zu 5 Beschreibungen
- bis zu 15 verschiedene Bilder
Diese Inhalte kombiniert Google automatisch bei der Werbeschaltung zu unterschiedlichen Display Ads Formaten und ermittelt mit der Zeit die bestmögliche Kombination. Im Vorfeld müssen keine fertigen Bildanzeigen in den einzelnen Werbegrößen erstellt werden. Stattdessen können verschiedene Bild-Assets bereitgestellt werden, die Google für unterschiedliche Anzeigenvarianten kombiniert. Dabei können auch bereits vorhandene Bilder von der Website genutzt werden. Die festgelegten Inhalte der responsiven Displayanzeigen können im Anschluss zu jeder Zeit bearbeitet werden.
Auch bei den responsiven Displayanzeigen gibt es im Hinblick auf die Display Ads Formate einige Vorgaben. Bei den Bildern können drei unterschiedliche Bildformate verwendet werden: Bilder im Querformat, quadratische Bilder und Bilder im Hochformat.
Bilder im Querformat
- Seitenverhältnis: 1,91 : 1
- Mindestgröße: 600 x 314 px
- Von Google empfohlene Größe: 1200 x 628 px
- Mindestanzahl: 1 Bild
- Maximale Anzahl: 15 Bilder
Quadratische Bilder
- Seitenverhältnis: 1 : 1
- Mindestgröße: 300 x 300 px
- Von Google empfohlene Größe: 1200 x 1200 px
- Mindestanzahl: 1 Bild
- Maximale Anzahl: 15 Bilder
Bilder im Hochformat
- Seitenverhältnis: 9 : 16
- Mindestgröße: 600 x 1067 px
- Von Google empfohlene Größe: 900 x 1600 px
- Mindestanzahl: 0 Bilder
- Maximale Anzahl: 15 Bilder
Die maximale Dateigröße für ein Bild beträgt 5 MB.
Fazit: Das richtige Google Display Ads Format finden
Durch die Verwendung von responsiven Displayanzeigen profitieren Unternehmen von mehr Möglichkeiten bei der Anzeigenpräsentation, dadurch entstehen verschiedene Google Display Ads Formate, die für mehr Abwechslung bei den Nutzer*innen sorgen und Google mehr Möglichkeiten für die Kombination und Ausspielung der bereitgestellten Assets geben.
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